Mein Aufenthalt in Brüssel

Liebe Schüler, liebe Leser meines Berichts,

ich heiße Camilla Walderdorff und gehe momentan in die siebte Klasse des Borg Grieskirchen.
Die ersten drei Wochen dieses Schuljahres durfte ich bei einer sehr netten Familie in Brüssel  verbringen.

Brüssel – Mein erster Gedanke: Was gibt’s denn da mehr zu sehen als das europäische Parlament? Doch Belgien hat viel zu bieten! Die belgische Kultur hat einen besonderen Charme. Aber später mehr dazu.

Da ich mein Französisch verbessern und immer schon einmal alleine ins Ausland wollte, habe ich Anfang September meine sieben Sachen gepackt und bin in ein neues Abenteuer gefahren. Anfangs war ich sehr nervös, da ich nicht wusste, ob ich sie und sie mich verstehen werden.  Zu Beginn war es auch sehr schwierig, meine Gastfamilie zu verstehen, aber mit Händen und Füßen haben wir es geschafft uns zu verständigen und hatten viel Spaß dabei. Ich verstand mich auf Anhieb mit ihnen – besonders mit meiner gleichaltrigen Gastschwester Teodora.

Gleich am Anfang zeigten sie mir die Stadt. Gemeinsam gingen wir zum Grand Place – dem Hauptplatz von Brüssel mit seinen wunderschönen Häusern, deren Fassaden gold verziert sind. Meine Gastfamilie führte mich zum „Hôtel de Ville“. Hier gab es ein lustiges Missverständnis: Ich war überzeugt davon vor einem chicen Hotel zu stehen und brachte das auch in meinem Gespräch zum Ausdruck. Die Familie schaute mich etwas verwirrt an. Eine mehrsprachige Hinweistafel auf dem Haus klärte das Missverständnis: Das „Hôtel de Ville“ war das Rathaus der Stadt. Solche Anekdoten begleiteten mich meinen ganzen Aufenthalt und wir konnten viel darüber lachen.

 

Weiters zeigten sie mir das Wahrzeichen von Brüssel: Manneken Pis. Der Manneken Pis, auch le Petit Julien genannt, ist eine Brunnenfigur eines urinierenden Knaben. Zu bestimmten Anlässen wird ihm Kleidung von den unterschiedlichsten Regionen angezogen. Meine Gastfamilie wusste auch einen Insidertipp. Es gibt genauso die weibliche Form der Brunnenfigur. Ganz versteckt zwischen den Gassen kann man Jeanneke Pis  begutachten – ein hockendes Mädchen. Das ist das Glück, wenn man nicht als Tourist unterwegs ist.

Was mir persönlich einen Urlaubsflair machte, waren die schmalen Gassen und die langgezogenen Häuser. Ein Haus ist maximal drei Meter breit, aber 10 Meter hoch mit etlichen Stöcken. Was mich verwunderte, war, dass Kinder die Häuser ebenfalls schmal und lang zeichneten.

In der Schule St.Boniface durfte ich den Vor- und Nachmittag verbringen. Schüler und Lehrer waren sehr zuvorkommend und nahmen mich herzlichst in die Klasse auf. Im Laufe der Zeit verstand ich immer mehr und ich traute mich einfach darauf los zu reden, obwohl ich etliche Fehler machte.

Brüssel ist ebenfalls für das Atomium bekannt. Es stellt mit Hilfe von neun Atomen die kubisch – raumzentrierte Elementarzelle einer Eisen-Kristallstruktur dar. Es ist 102 Meter hoch und besteht aus neun Kugeln von jeweils 18 Metern Durchmesser, wobei nur sechs begehbar sind. Mit meinen zwei Gastschwestern verbrachte ich dort einen herrlichen Tag.

Wie ich am Anfang schon erwähnt habe, hat Brüssel eine andere Kultur, eine andere Architektur, eine andere Sprachen und genauso eine andere Küche. Besonders berühmt ist die belgische „gauffre“ . An jeder Straßenecke sieht man kleine Wägen, bei denen man diese Köstlichkeit kaufen kann. Und ich kann definitiv sagen, dass ich dort die besten Waffeln gegessen habe!!!

Auch bekannt ist die belgische Schokolade. Ich glaube, ich habe noch nie so viel Schokolade gegessen wie in diesen drei Wochen. Weiters durfte ich die allerbesten Pommes kosten, welche ebenso bekannt sind für Belgien.

Gegen Ende meines Aufenthaltes zeigte mir meine Gastfamilie das europäische Parlament. Besonders beindruckten mich die zahlreichen, imposanten Gebäude.

Ich bin froh, dass ich diese Erfahrungen machen durfte und schaue auf eine unvergessliche Zeit zurück.

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